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Sport braucht Unparteiische

Im letzten Jahr haben viele Vereine großzügig Personen zur SR Ausbildung angemeldet, um dem Thema Punktabzug zu entgegenzuwirken. Diese große Anzahl – fast doppelt so hoch wie in diesem Jahr – hat den Lehrstab sehr stark gefordert, damit alle Neulinge die notwendige Unterstützung bekommen konnten. In diesem Jahr hat sich die Lage entspannt, somit ist es möglich engagierte SR Neulinge individuell noch stärker zu fördern und zu fordern.Bei einem Vortreffen zum Lehrgang wurde zwischen den Interessenten und dem Lehrstab besprochen, was die Anforderungen für einen Handball Schiedsrichter  sind, bzw. welcher Zeitaufwand für diese schöne Tätigkeit einzuplanen ist.

Nach erfolgter Ausbildung sind die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang mit Regeltest, sowie zwei Standortsitzungen Pflichttermine. Der Lehrstab wollte dadurch verhindern, dass Neulinge mit anderen Vorstellungen zu den Lehrgängen kommen und der Ansicht sind, der zeitliche Aufwand betrifft nur die eigentliche Spielzeit des zu leitenden Spiels. Alle Fragen der Interessenten zum Thema Schiedsrichter konnten ausführlich beantwortet werden.

Der Lehrwart des Handball Kreises-Mannheim, Dieter Teynor und sein Team – Dieter Harm, Andreas Pfrang, Marcel Weber, Marco Wolf und Günter Gebauer – konnten die Neulinge – darunter 3 Schiedsrichteranwärterinnen – im Alter von 16 bis 57 Jahren bei dem diesjährigen Schiedsrichterkurs in Heddesheim begrüßen.Erfreulich, dass nicht nur Jugendliche, sondern auch ehemalige, bzw. aktive Handballer den Weg zur Ausbildung fanden.An zwei Samstagen wurden den Neulingen theoretische Grundlagen vermittelt, wie z.B.  Wettkampfstätte / Spielen des Balles / Torwart / Torraum / Verhalten Gegner / Disziplinarmaßnahmen / Zeitnehmer / Sekretär.

Anhand von vielen Lehrvideos konnten die theoretisch besprochenen Themen nochmals praxisgerecht nachvollzogen werden. Hierbei wurden Videos von Handballspielen verschiedener Spielklassen – auch die des Handballkreises Mannheim – besprochen und analysiert.Das erworbene Wissen aus den einzelnen Bereichen wurde in einem Regeltest am dritten Samstag abgefragt. 14 Absolventen haben die SR Prüfung erfolgreich bestanden und werden den Schiedsrichter Kader des Handballkreises Mannheim vergrößern.

Um den SR Neulingen den Einstieg in die Schiedsrichterei zu erleichtern, wurden Sie animiert, vor der Spielrunde Trainingsspiele der Jugendmannschaften Ihres Vereins, oder bei ausgeschriebenen Turnieren zu leiten, alles unter Betreuung von Coachern des Handballkreises. Auch werden die Neulinge ihre ersten Rundenspiele in Begleitung eines erfahrenen Schiedsrichters leiten. Die Philosophie des Lehrstabes lautet: „ Je besser ausgebildet und vorbereitet wir die Neulinge in den Spielbetrieb integrieren, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß diese der Schiedsrichterei lange erhalten bleiben“.

Rundherum war es – dank der professionellen Struktur des Lehrgangs – und den engagierten Teilnehmer/innen, eine gelungene Veranstaltung.Herzlichen Dank an die SG Heddesheim –  insbesondere Hermann Bauer – für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten an der drei Lehrgangstagen

Da das Coaching aller SR-Neulinge bis Ende Oktober abgeschlossen sein muss, bietet der Lehrstab die Möglichkeit an, bei Vereins- oder Vorbereitungsturnieren Schiedsrichter/innen-Neulinge unter der Adresse des Lehrstabes sr-mannheim@gmx.de anzufordern. Dies gilt z.B. auch für Turniere von Schulmannschaften einer Handball AG. Wir werden diese Turniere – Kapazität vorausgesetzt – gerne mit unseren Neulingen, betreut durch Coacher besetzen.

Quelle: Weinheimer Nachrichten

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Adolf Frei pfeift sein 4000.  Handballspiel!

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Eine tolle Geschichte am Rand schrieb unterdessen der fast 72-jährige Schiedsrichter Adolf Frei. Er pfiff mit der Partie TVG gegen die SG aus Leutershausen sein insgesamt 4000. Spiel. „Das habe ich nicht gewusst, aber glücklicherweise gibt es ja viele Freunde der Statistik, die sich damit befassen. Natürlich freut man sich darüber, schließlich bekommt man als Schiedsrichter meistens eher rauere Töne nach einem Spiel zu hören als solch tolle Meldungen. Zusammen mit meinem Partner Michael Schmid bin ich jetzt seit vielen Jahren auf der Platte aktiv, die insgesamt 40 Jahre Schiedsrichter-Dasein merke aber auch ich langsam.“ So lange der Körper mitmache und der Spaß am Pfeifen auch nicht nachlasse, denke der Schiedsrichter des TVG jedoch nicht ans Aufhören. „Viel mehr an die nächsten 4000 Partien.“.

cedi / Quelle: Weinheimer Nachrichten

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